In der Gemeinschaftsversammlung der VGem Mespelbrunn, am 11. Dezember 2025 wurde dem Gremium ein umfangreiches Sanierungspaket für das in die Jahre gekommene Rathaus vorgestellt. Einzelheiten dazu sind im Main-Echo Artikel vom 21.12.25 nachzulesen, in dem auch eine Bildserie den aktuellen Zustand sowie bereits umgesetzte Maßnahmen dokumentiert.
Bereits 2023 hat das Gremium die Neubaupläne klar und deutlich gestoppt, deren Kosten damals auf über 6 Millionen Euro geschätzt wurden. Die finanzielle Lage der drei Mitgliedsgemeinden ließ eine derart hohe Belastung nicht zu. Anfang 2024 verschafften sich Gemeinderäte der Freien Bürger vor Ort ein Bild vom Zustand des Gebäudes und beantragten eine konkrete Verbesserungsmaßnahme (Umbau und Nutzung Nebengebäude), während die Gemeindeverwaltung – insbesondere das Bauamt – parallel einen ersten Sanierungsplan erarbeitete, der Ende Februar 2024 (siehe Mehr Platz im Rathaus!) vorgestellt wurde.
Mit dem im Dezember 2025 präsentierten, erweiterten Sanierungspaket liegen die geschätzten Kosten bei rund 844.000 Euro und damit bei weniger als einem Sechstel der vormals veranschlagten Neubaukosten. Vorgesehen sind unter anderem die Dachsanierung (ggf. mit Photovoltaik), Maßnahmen zur Keller- und Außenabdichtung sowie Verbesserungen in Kasse und Kämmerei, im Einwohnermeldeamt und in weiteren Bereichen.
Aus Sicht der Freien Bürger stellt dieses Vorgehen den notwendigen Kompromiss in der aktuellen finanziellen Lage dar. Es ist nicht in allen Punkten eine Wunschsituation, aber die realistische Möglichkeit, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die teils unzureichenden Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung spürbar zu verbessern.
Hier der Link zum Artikel im Main-Echo: Sanierung der Niederlassungsstelle der VG Mespelbrunn läuft
