Freie Bürger holen politischen Aschermittwoch nach Mespelbrunn

Pressemitteilung:

Die Freien Bürger Mespelbrunn haben erstmals am Aschermittwoch zum Heringsessen mit Pellkartoffeln eingeladen und damit eine neue Tradition begründet. Maili Wagner, die Landratskandidatin der Freien Wähler, war gerne zu Gast, um sich persönlich und ihre Vorhaben als neue Landrätin vorzustellen.  

Der Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl, Volker Ehser, erläuterte den gut 35 Besuchern die Ziele der Wählervereinigung für die kommenden Jahre. Die Freien Bürger wollen der Abwanderung junger Familien mit neuen Konzepten für Kindergarten, Kinderkrippe und einem kommunalen Baukindergeld in Höhe von € 2500 begegnen. Das seit Jahren ungenutzte HdG-Gebäude erfährt nach dem Willen der Freien Bürger als Mehrgenerationenhaus mit Kindergarten und barrierefreiem Seniorenbereich neues Leben. Die zentrale Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien bietet sich für den Bereich um das HdG bestens an. Als langfristiges Ziel ist für die Freien Bürger die Sicherung einer zuverlässigen und unabhängigen Wasserversorgung unerlässlich.

Die Kandidaten der Freien Bürger präsentierten sich und ihre Motivation zur Kandidatur und zeigten ihre persönlichen Schwerpunkte für die Arbeit im kommenden Kommunalparlament auf. Der Bogen spannt sich über das Wahlprogramm der Freien Bürger hinaus (Lebendiges Orts- und Vereinsleben fördern, Gewerbeansiedlung, bestehende Infrastruktur erhalten und verbessern) zu verbesserter digitaler Anbindung, der zeitgemäßen pädagogischen Ausstattung der Schulen, der Einrichtung einer Schwerbehindertenbeauftragtenstelle.

Maili Wagner stellt den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Vorstellung. Ihm dienen die verbesserte Mobilität, Digitalisierung, der Klimaschutz. Wagner möchte mit weiblicher Strahlkraft neuen Glanz in das Landratsamt bringen und die erste Frau in diesem Amt sein. Ihre fehlende politische Erfahrung macht sie mit der Fähigkeit wett, Netzwerke zu knüpfen, mit Kommunikation und einer guten Portion im In- und Ausland gesammelten Lebenserfahrung.  Der Landräten arbeiten zur Entscheidungsfindung Fachleute in den einzelnen Resorts bei Planungen und Vorhaben zu. Sie ist der Meinung, der Landkreis verkaufe sich unter Wert. In der Metropolregion sei der Freizeitwert im Landkreis nicht im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. Die bevorzugte geografische Lage, die Anbindung an den Großraum Frankfurt prädestiniere für die Ansiedelung junger Unternehmer und Handwerker. Wagner möchte das Landratsamt öffnen und mehr als eine Bürgersprechstunde anbieten. In Foren mit Mitarbeitern sieht sie die Chance zu transparenten Entscheidungsfindungen. Die Gelder für innovative Planungen möchte sie mittels wertschöpfender Investitionen beschaffen.

Gudrun Röttger-Zang, Nr. 4 unserer Kandidatenliste, möchte Alt und Jung wieder besser zusammenbringen und fordert die Einrichtung einer Schwerbehindertenbeauftragtenstelle

Erfolgreiches Seminar mit Kommunikationstrainer Harald Portele aus Regenstauf

Im vollbesetzten Seminarraum des Hotels „Engel“ erfuhren unsere Teilnehmer viel Nützliches für den privaten Bereich, aber vor allem für Auftritte im beruflichen Leben sowie als Bewerber für ein politisches Amt.

Herr Portele legte dar, wie wichtig Körpersprache und Stimme für das Ankommen von Inhalten sind, sich ergänzen und dazu passen müssen.

Der Referent zeigte anhand des 3-Phasen-Modells auf, dass Menschen in der ersten Sekunde schon sehr viel wahrnehmen.

Nach einer halben Minute macht sich der Gegenüber über die Körpersprache und Stimme schon ein eigenes Bild. Herr Portele betonte, wie wichtig Blickkontakt und zugewandte Körperhaltung seien.

Die nächsten 4 Minuten sollten genutzt werden, einen guten Eindruck zu machen. Jetzt spielten u.a. Outfit, Umgangsformen, Geruch, Körperhaltung, Authentizität, Zustimmung und sich im Gespräch ergebende Gemeinsamkeit eine Rolle. Dabei sei Zuhören die Basis für eine gute Kommunikation.

Der Coach warnte: zu Anfang eines Treffens keine Ansichten über Religion und Politik anbringen oder eine Diskussion entfachen.

Eine positive und freundliche Stimmung erreichen wir auch mit einer in unserem Kulturkreis üblichen Begrüßung per Handschlag. Herr Portele hatte auch hierzu nützliche Tipps parat.

Immer wieder betonte der Referent: Der beste Partner des ersten guten Eindrucks ist das Lächeln. Das Lächeln sollte ehrlich und spontan kommen. Menschen, die wir anlächeln, fühlen sich sofort angenommen.

Unser Wahlkampf-Team hat tolle Arbeit geleistet!

Seminareinladung

Wir freuen uns auf ein hochinteressantes Seminar mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Einladung geht nicht nur an unsere Mitglieder, sondern auch an alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger!